Unser Wohnprojekt wird sich in den kommenden Wochen etwas verändern. Im Moment verhandeln wir mit der OEKOGENO über eine Beteiligung. Weietere Informationen folgen.

Projekt

Die Planungsgemeinschaft „Vielfalt in Ladenburg“ hat sich ein großes Ziel gesetzt: Wir wollen im neuen Quartier Nordstadt-Kurzgewann ein lebendiges Mehrgenerationen-Wohnprojekt verwirklichen. Als künftige Bewohner:innen entwickeln wir dieses Projekt gemeinsam – jede und jeder bringt seine individuellen Stärken und Interessen mit ein. Wir sind Menschen aus ganz Deutschland, darunter Familien mit kleinen und großen Kindern, Rentner:innen, Menschen mit Einschränkung oder mit Migrationsgeschichte.

Soziale Mitte für den jüngsten Ladenburger Stadtteil

Wir möchten in einer Nachbarschaft leben, mit der sich die Menschen identifizieren und zugleich Verantwortung für unser Quartier übernehmen. Mit unserem Vorhaben wollen wir daher auch das Miteinander im jüngsten Ladenburger Stadtteil bereichern und ihm eine soziale Mitte geben. Bereits vorhandene Angebote in der Stadt ergänzen wir um vielfältige soziale und kulturelle Aktivitäten, nachbarschaftliche Hilfe und professionelle Einrichtungen wie eine Kindertagesstätte und ein Gesundheitshaus.

Die Initiator:innen unseres Vorhabens stammen aus dem Verein habito, der in Heidelberg ein Mehrgenerationenhaus betreibt. Sie haben sich Ende 2015 bei der ersten Planungswerkstatt im Rahmen der Bürgerbeteiligung der Stadt Ladenburg eingebracht und mit dem ersten Konzept den Grundstein für das Projekt gelegt. Die Kerngruppe fand mit der Zeit immer mehr Mitstreiter:innen, die das Projekt mit viel Engagement, Herzblut und Ideen weiterführen.

Gemeinsame Planung im Baugemeinschaftsverfahren

Unser Mehrgenerationen-Wohnprojekt entsteht im Rahmen des sogenannten Baugemeinschaftsverfahrens, eines bewährten dialogischen Entwicklungsprozesses. In diesem Verfahren entwickelt sich aus einer Interessengemeinschaft über die Etappen der Planungs- und der Baugemeinschaft schließlich die Gemeinschaft der Bewohner:innen aus Eigentümer:innen und Mitgliedern der Wohnungsgenossenschaft. Alle zukünftigen Bewohner:innen gestalten den Planungs- und Bauprozess von Anfang an mit. So lernen sie sich bereits in der Planungszeit gut kennen und schaffen die Grundlage für eine gute Nachbarschaft.

Das Baugemeinschaftsverfahren wird professionell durch unseren Berater von der wohnprojekt+ beratung und entwicklung GmbH moderiert, die bereits große Erfahrung mit ähnlichen Mehrgenerationen-Projekten hat.


Unsere Säulen

Wohnen und Leben in einer Gemeinschaft

• Vielfältige Zielgruppen
• Eigentumswohnungen und Genossenschaftswohnungen
• Verschiedene Wohnungsgrößen für unterschiedlichen Lebenssituationen
• Barrierefreier Zugang zu allen Wohnungen und Gewerbeflächen

Schaffung von sozialen Räumen und Einrichtungen

• Vielfältige Gemeinschaftsräume
• Kooperation mit öffentlichen oder freien Trägern
• Gesundheitsdienstleistungen: ärztliche und therapeutische Praxen
• Café mit Terrasse geplant

Aufbau von öffentlichen Begegnungsräumen

• Quartier als sozialer und kultureller Treffpunkt für den neuen Stadtteil
• Sozial ausgerichtete Architektur
• Begrünter Innenhof

Wohnungsgenossenschaft

Unser Projekt sieht einen Mix von Genossenschaftswohnungen und Wohneigentum unter einem Dach vor. Die Wohnungsgenossenschaft ViLaGe eG wird etwa 24 der insgesamt 70 Wohneinheiten innerhalb des Wohnprojekts anbieten. Ihr Zweck ist eine dauerhafte, preisgünstige, sozial und ökologisch verantwortliche Wohnungsversorgung.

Eine Mitgliedschaft muss keine Wohnungsnutzung zur Folge haben, es ist auch möglich, förderndes Mitglied zu werden. Die ViLaGe eG möchte mindestens zwei Sozialwohnungen bauen, die an Menschen mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden. Dazu wird noch Eigenkapital benötigt, von vielen kleinen oder ein paar großen Unterstützern.

Satzung der Wohnungsgenossenschaft ViLaGe eG
Beteiligungserklärung an der Wohnungsgenossenschaft ViLaGe eG


Ausblick und Historie

01/2025

Geplanter Einzug

01/2023

Geplanter Baubeginn

12/2022

Grundstückskauf

10/2021

Die Wohnungsgenossenschaft ViLaGe eG wird mit 14 Mitgliedern gegründet.

07/2021

Beginn Fachplanung (Statik, Energiekonzept, Festlegung Baumaterialien, usw.) und Arbeit am Mobilitätskonzept zur Reduzierung der Stellplatzflächen.

04/2020

Die PG entscheidet sich für das Architekturbüro arch.id GmbH. Der Entwurf von Architektin Inka Drohn hat sich in einem Werkstattverfahren durchgesetzt, an dem drei erfahrene und qualifizierte Büros teilnahmen.

09/2019

Vergabe der Grundstücksoption an die PG durch Beschluss des Ladenburger Gemeinderates.

03/2019

Der Ladenburger Gemeinderat beschließt die Vergabekriterien für städtische Grundstücke, darunter ein Baufenster mit gut 6.700m² für „Innovative Wohnformen“. Die PG bewirbt sich darauf.

02/2018

Die PG wagt sich erstmals in die Öffentlichkeit und lädt zu einem Infoabend in den Ladenburger Domhof ein. Dieser Einladung folgen 200 Interessierte.

08/2017

Die Planungsgemeinschaft Vielfalt in Ladenburg GbR wird gegründet und nimmt die wohnprojekt+ beratung und entwicklung GmbH unter Vertrag.

2016

Weitere Mitstreiter:innen, überwiegend Ladenburger Bürger:innen, stoßen zur Planungsgemeinschaft (PG). Sie nimmt Gespräche mit der wohnprojekt+ beratung und entwicklung GmbH auf, um die Entwicklung professionell begleiten zu lassen.

2015

Der gemeinnützige Verein habito aus Heidelberg beschließt, sich im Beteiligungsprozess zur Ladenburger Nordstadt für die Idee eines Mehrgenerationenprojekts einzusetzen. habito betreibt bereits ein solches Haus im Schweizer Hof in Heidelberg.